Mein Blog

 

WTS Hamburg Team

Jörg Schüler / DTU

Am Samstagabend wurde nach dem Abendessen zwischen den Trainern heiß über die Teamaufstellung diskutiert. Am Ende sah der Plan wie folgt aus:

Laura Lindemann - Valentin Wernz - Nina Eim und Justus Nieschlag

Da ich ja schon einige Team-Events absolviert habe, kann ich ja mittlerweile schon fast sagen: wie immer lag auf mir der Druck des letzten Athleten. Gerade wenn das Team gute Vorarbeit geleistet hat, will und darf man das Rennen nicht mehr verreißen.

 

WTS Hamburg Einzel

Jörg Schüler / DTU

Am Donnertag machten wir uns mit dem Bus auf den Weg von Saarbrücken nach Hamburg. Bis 18 Uhr mussten wir ankommen, denn zu dieser Zeit fand das Briefing statt. Hier muss man persönlich anwesend sein, andernfalls kassiert man schon vor dem Start eine Strafe. Wir machten uns jedoch früh genug auf den Weg und  schafften es in ca. 8h von Haustür zu Haustür. So war noch etwas Zeit, die ich nutzte um den eingerosteten Körper wieder in Schwung zu bringen. Mehr Aktivität war nicht geplant, so blieb es also beim Spaziergang zum Briefing sowie dem Abendessen. Am Samstag erfolgte dann die Aktivierung. Alle drei Disziplinien mit einer kurzen Intensität waren geplant. Einen Tag vor dem Rennen fühlt sich der Körper nie besonder gut an, von daher war alles wie immer und ich konnte so gelassen wie es eben möglich ist, dem Rennen entgegen fiebern.

 

WTS Leeds

ITU Media | Tommy Zaferes

Nur eine Woche nach dem Team-Relay in Weert stand der nächste wettkampf vor der Tür. Am Freitag machte ich mich auf den Weg nach Leeds, die Stadt der Brownlee Brüder. Typisch britisch wurden wir mit kalten Temperaturen und Regen empfangen. So durfte ich mich gleich nach Ankunft auf mein Rad schwingen und etwas mehr als 1h durch den britischen Sommer pedalieren. Glücklicherweise hielt das Wetter am nächsten Morgen, als wir uns auf den Weg zur Streckenbesichtigung machten. Doch lange hielt der Segen nicht an, denn schon kurz darauf als wir beim Frühstück saßen, ging wieder die Welt unter. So blieb es auch den ganzen Tag, bei der Schwimmstreckenbesichtigung jedoch nicht besonders schlimm. Ob man nun von oben, unten oder aus beiden Richtungen nass wird, ist dann relativ egal. Pünktlich zur Vorbelastung beim Laufen wurde es dann trocken, so sollte sich das Wetter auch für den Renntag halten.

 

EM Team-Relay

Conny Ziegler

Bei der Europameisterschaft in Weert war ich im Einzel zwar nicht am Start, dafür durfte ich in der Staffel ran. Aufgrund der eng getakteten Wettkampfplanung und einiger Tage Zwangspause wegen einer Erkältung, hatte ich mich schon frühzeitig gegen einen Einzelstart bei der EM entschieden. Ich wollte lieber eine Woche später beim WTS Rennen in Leeds starten. Dennoch wurde ich gebeten für das Team-Relay anzureisen. Das machte ich natürlich gerne und freute mich bereits auf meinen ersten Einsatz. Am Sonntagnachmittag bei brüllender Hitze ging es an den Start. Den Anfang durfte Nina Eim machen. Gefolgt von Jonas Breinlinger und Caro Pohle. Für das richtige Finish sollte ich dann sorgen.

 

WC Cagliari

ITU Media | Petko Beier

Vor zwei Jahren war ich bereits schon einmal auf Sardinien beim Weltcup am Start. Damals war die Strecke noch am Hafen und führte direkt durch die City. Da sich der Triathlon aber mit anderen Ereignissen überschnitt, wurde er kurzerhand an den Strand, außerhalb von Cagliari verlegt.

 

WC Madrid

ITU Media | Petko Beier

Am Freitag machten wir uns auf den Weg aus der Sierra Nevada nach Madrid. Knappe 5h Fahrzeit später kamen wir in Madrid an, was noch viel wichtiger war: Endlich wieder Sea-Level für unsere Körper. Am Freitag stand nicht mehr viel an, einziger Fixtermin war das Briefing. Erst am Samstag war wieder Action angesagt, wir besichtigten die Strecken und absolvierten unsere letzten kurzen Intensitäten. 

 

Sierra Nevada

ITU Media | Jo Caird

Wie bereits in meinem letzten Blog erwähnt, weile ich aktuell in der spanischen Sierra Nevada im Höhentrainingslager. Das Trainingszentrum liegt hier auf 2320m über dem Meeresspiegel. Ihr könnt euch also vorstellen, dass die Luft hier ziemlich dünn ist. In dieser Höhe gibt es auch keine flachen Straßen oder Wege mehr, auf denen man entspannt laufen oder locker radfahren könnte. Zudem lag bei unserer Ankunft noch Schnee. Dieser schmolz zwar bei sommerlichen Bedingungen, doch zwischenzeitlich schlug das Wetter immer wieder um und sorgte für weißen Nachschub. Unser Training beeinflusste dies glücklicherweise nicht!

WC New Plymouth

ITU Media | Jo Caird

Der Weltcup in New Plymouth war sicher nicht meine erste Wahl, doch da ich in Abu Dhabi nicht auf die Startliste gekommen bin, musst schnell ein Plan B her um weiterhin wichtige Punkte für das Olympic-Ranking zu sammeln. Plan B bestand dann aus einem Wochenend-Trip nach Neuseeland. Für eine solche Reise gibt es zwei Optionen, entweder macht man sich frühzeitig auf den Weg um die Zeitumstellung komplett zu bewältigen oder man fliegt ganz kurz vorher über den Teich. Ich entschied mich für die kurzfristige Reise. Trotzdem begann ich bereits in Deutschland meinen Tagesrhythmus etwas nach hinten zu verlagern, sodass der Weltcup nicht mehr nachts um 1:15 Uhr deutscher Zeit stattfand, sondern für meinen Körper erst später Abend war.

 

Troutbeck

Auquawiz Photography

Nach drei Tagen lockerer Bewegung in und um Kapstadt ging es quasi direkt weiter zum nächsten Rennen. Auf dem Heimweg stand noch ein kurzer Abstecher nach Simbabwe an. Selber war ich noch nie in Simbabwe, ich hörte nur im Vorfeld einige Infos von Athleten die bereits dort am Start waren. Es wurde uns als „The real Afrika“ angekündigt und dies kann ich auch so unterstreichen. Morgens um 4:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Flughafen, gerade 1,5h vor Abflug. Aber nachts ist auch in Kapstadt nicht viel los und so waren wir entspannt 1h vor Abflug am Check-in. Über Johannesburg ging es weiter nach Harare, der einzige internationale Flughafen in Simbabwe. Dort setzten wir gegen Mittag auf und wurden herzlich vom Organisationskomitee empfangen. Zusammen mit allen anderen Triathleten, die in Troutbeck starteten, begann das große Abenteuer. 

Weltcup Kapstadt

Auquawiz Photography

Das erste Rennen der Saison ist immer besonders spannend. Alle Athleten haben meist gut und viel über den Winter trainiert, doch was es wirklich Wert ist, zeigt sich erst nach dem ersten Rennen. 

So machte ich mich zusammen mit Lina am Mittwochabend auf den Weg nach Kapstadt um mir eine erste Standortbestimmung zu verschaffen. Unsere Reise verlief sehr gut – so hatten wir auf dem langen Flug von Frankfurt nach Johannesburg jeder eine 4er Reihe für sich und konnten uns in der Nacht, wie in der Business-Class, in die Horizontale begeben.

Fuerteventura

ITU Media | Araujo Wagner

Kaum ins neue Jahr gestartet ging es auch direkt ins erste Trainingslager 2019!

Am 05.01 startete unser Flieger in die Sonne, es ging mal wieder nach Fuerteventura ins Las Playitas. Die ersten Tage standen unter dem Motto: Gesund bleiben / gesund werden. Kurz vor Abflug traten nämlich die ersten Erkältungssymtpome auf, doch glücklicherweise trat ich noch gerade rechtzeitig auf die Bremse und kratze die Kurve.  

 

Jahresrückblick 2018

ITU Media | Araujo Wagner

 

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende entgegen, Zeit für einen kleinen Rückblick!

Das aktuelle Jahr begann recht verheißungsvoll, die Form war da, die Gesundheit spielte ebenfalls mit, also beste Voraussetzungen. Das erste Rennen in Abu Dhabi verlief sehr gut, bis ich mich auf die Nase legte. Trotzdem war der abschließende Lauf ganz gut und das Ergebnis akzeptabel. Das war’s dann aber schon fast an Leistung in diesem Jahr. Beim nächsten Rennen in Bermuda war ich von Training und KLD etwas angeschlagen und lief meiner Leistung weiter hinterher. Zudem begann dort das Drama mit meiner Achillessehne.

EC Finale Funchal

ITU Media | Araujo Wagner

Mein letztes Rennen der Saison brachte mich nach Madeira zum Europacup Finale in Funchal.

Nachdem ich das letzte Rennen, den WC Sarasota, krankheitsbedingt und verletzungsbedingt absagen musste, hatte ich für Funchal keine großen Erwartungen formuliert: Ich wollte verletzungsfrei ins Ziel kommen und Spaß haben, sodass ich mein PPP (Pleiten, Pech und Pannen) - Jahr mit einem positiven Erlebnis abschließen konnte.

 

WTS Montreal

ITU Media | Araujo Wagner

Nach meiner dreimonatigen Zwangspause wagte ich nun erneut den Einstieg in die Wettkampfsaison beim WTS Rennen in Montreal. Ich wollte mir gleich mal anschauen, wie der aktuelle Stand ist. Leider lief in der Vorbereitung auch nicht alles rund, zwei Wochen vor dem Wettkampf erwischte mich ein Magen-Darm Infekt und zwang mich vier Tage ins Bett. Doch pünktlich zum Rennen kam auch die Kraft wieder zurück.

 

Was war eigentlich in den letzten drei Monaten?

Was war eigentlich in den letzten drei Monaten?

Ich habe nun doch schon eine ganze Weile nichts von mir hören lassen. Mit diesem Beitrag möchte ich euch kurz auf den aktuellen Stand bringen. 

Eigentlich begann das „Drama“ mit dem WTS Rennen auf Bermuda. Nach der langen Reise verspürte ich bereits die ersten Schmerzen in meiner linken Achillessehne. Bereits letztes Jahr hatte ich damit zu kämpfen, bekam das Problem aber mit Physio und Exzentrik schnell unter Kontrolle und konnte meine Saison weiter fortführen. So nahm ich die bekannten Maßnahmen wieder auf bzw. intensivierte diese. Das Rennen auf Bermuda lief, wie in einem meinem letzten Blog geschrieben, nicht nach meinen Vorstellungen.