Mein Blog

 

Finale Chicago

Finale Chicago

Nachdem schon am Donnerstag das Junioren Rennen in einen Duathlon gewandelt wurde und am Freitag die Strecken und Zeitpläne der U23, Juniorinnen und Elite Frauenkomplett umgestellt wurden, gab es in der Nacht vor unserem Rennen eine Sturmwarnung.

Dieser Sturm kam auch und zerstörte leider Teile des Startpontons.

WTS Edmonton

Wofür Regeln, geht ja auch wunderbar ohne!

Genau nach diesem Motto handelte die ITU mal wieder beim Wettkampf in Edmonton. Laut Regelwerk wäre ein Duathlon angesagt gewesen, nicht dassich besonders Lust auf einen Duathlon gehabt hätte, doch nach diesem Wettkampf muss ich ganz klar sagen, es gibt ein Regelwerk und das auch nicht ohne Grund. 16,1 Grad Wassertemperatur und 7,6 Grad Außentemperatur zeigte das Thermometer in Edmonton an. Wir sind auch nur Menschen und wollen uns sicher alle einer langen Gesundheit erfreuen!

Rio Test-Event

Rio Test-Event

Der Großteil des DTU-Teams machte sich bereits am Montag nach Hamburg auf den Weg nach Angra dos Reis. Ich musste noch einen kleinen Abstecher über Saarbrücken nehmen um ein paar Prüfungen abzulegen und startete am Mittwochabend.

WTS Hamburg

Erneut geht ein spannendes Triathlon Wochenende in Hamburg vorbei! Auch dieses Jahr war die WTS mit dem Einzelrennen, sowie der Team WM Gast in der Hansestadt. Für uns Deutsche ein Heimrennen, wo der Druck immer noch etwas höher ist als sonst. Denn das Publikum erwartet Spannung und erfolgreiche Rennen aus deutscher Sicht.

Am Samstag ging es um 15:45 Uhr für die Frauen auf die Strecke, wo Youngster Laura Lindemann erneut überzeugen konnte und auf Platz 7 ins Ziel lief. Rebecca Robisch kämpfte sich auf einen tollen 10. Platz. Auch Anja Knapp konnte bei ihrem Comeback einen beachtlichen 16. Platz verbuchen. Nicht ganz zufrieden mit ihren Rennen waren Anne, Hanna und Sophia auf den Plätzen 15, 26 und 29. Sie haben trotzdem alles versucht und nie aufgegeben.

DM Düsseldorf

Nun komme ich dazu, ein paar  Zeilen über meine Erlebnisse bei der DM in Düsseldorf zu schreiben.

Am Freitag Nachmittag kamen wir durch eine Vollsperrung in Frankreich etwas später als geplant aus dem Höhentrainingslager zurück. Kurz ausgeladen, Räder umgebaut, Taschen umgepackt und schon ging es Samstag nach dem Schwimmen Richtung Düsseldorf. Das Rennen wurde im Rahmen der Bundesliga ausgetragen, daher war das Feld gut besetzt. Doch trotz Trainingslager in den Knochen waren wir guter Dinge und hochmotiviert.

WTS London

WTS London

Wie angekündigt, hatte ich mit London noch eine Rechnung auf...ich denke dieses Kapitel konnte ich mit dem vorerst letzten Rennen in London schließen. Im nächsten Jahr wird aufgrund von Bauarbeiten die WTS Station in Leeds machen.

Doch die Zeichen standen vor dem Rennen wieder nicht besonders gut. Eine hartnäckige Erkältung wollte nicht besser werden, so verbrachte ich die Tage vor dem Rennen (abgesehen vom Training) komplett im Bett.

Update

Nach dem Rennen in Kapstadt konnte ich mich über einen längeren Aufenthalt in Deutschland freuen. Ich hatte noch eine ganze Weile an dem Rennen zu nagen, aber pünktlich zum Bundesligastart in Buschhütten stieg die Formkurve wieder an. Dies war auch bitter nötig, denn in Buschhütten gingen wir mit einem großen Rückstand auf die Radstrecke und verloren gleich zu beginn David Hauss.

WTS Cape Town

WTS Cape Town


Mit einem guten Gefühl aus dem letzten Jahr machte ich mich auf die Reise nach Kapstadt zum nächsten WTS Rennen. Doch leider entwickelte sich der Trip nicht nach meinen Vorstellungen.

Schon in den Vorbelastungen spürte ich, wie meine Arme und Beine brannten und ich mich fast ein wenig quälen musste, um die eigentlich moderaten Geschwindigkeiten und Zeiten zu erreichen. Normalerweise darf einen so etwas vor dem Wettkampf nicht jucken.

WTS Auckland

WTS Auckland

Nach dem Rennen in Abu Dhabi ging es direkt weiter nach Australien an die Gold Coast, wo wir letztes Jahr auch schon im Trainingslager waren. Drei Wochen später stand also der zweite Wettkampf der WTS in Auckland auf dem Programm. Nach einer Woche, in der das Training gut lief, bekam ich starke Schmerzen im Rücken und konnte mich kaum noch bewegen. Ich hatte mir schon zwei Wochen vor Abu Dhabi den Rücken verspannt, was mich aber nicht wirklich behinderte.

WTS Abu Dhabi

WTS Abu Dhabi

Mit hohen Erwartungen ging es nach Abu Dhabi...nicht nur sportlich gesehen! Doch erst einmal muss man auch dort hin kommen. Ich bin es ja langsam etwas leid von irgendwelchen Shuttel- und Flugproblemen zu berichten... Daher fasse ich mich kurz. Es war die reinste Katastrophe in Frankfurt! Ein Radkoffer mit Inhalt soll 10kg wiegen? Na herzlichen Glückwunsch, mein Koffer wiegt ja schon ohne Inhalt knapp über 10kg! Naja, ich bin gespannt auf dasselbe Spektakel morgen in Dubai, wenn es weiter nach Australien geht. Vielleicht bekomme ich ja zu meinem Geburtstag im Flieger ein kostenloses Upgrade, damit wären alle Probleme beseitigt, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt ;-)

Saisonstart Kapstadt

Nachdem Franz und ich noch eine weitere halbe Woche in Potch die Stellung hielten, während das restliche Team schon abgereist war, ging es am Donnerstag endlich nach Kapstadt! Obwohl die Entfernung lediglich zwei Flugstunden beträgt, brauchten wir den ganzen Tag. Donnerstag war auch Beginn unserer Zeitumstellung für den Wettkampf. Dies hieß 4 Uhr aufstehen, gemütlich packen und auf's Frühstück warten. Im Anschluss direkt in den Shuttle nach Johannesburg.

Trainingscamp Potch

Trainingscamp Potch

Für außergewöhnlich lange 5 Wochen verlasse ich dieses Mal Deutschland. Mit dem A380 geht es durch die Nacht Richtung Johannesburg. Nach einem Film und dem Abendessen um 1 Uhr nachts, versuche ich mich langsam in den Schlaf rütteln zu lassen. Mit im Gepäck, ebenfalls ganz außergewöhnlich, habe ich ein Pfefferspray. Im Vorfeld zu unserer Reise nach Potchefstroom habe ich einige Storys von Athleten gehört, die schon einmal hier waren. Darunter Berichte von Überfällen auf öffentlicher Straße, Diebstahl von Rennrädern und der Hintern weg, wildgewordenen Farmern mit Schrotflinte und so weiter und so fort. Da kann ein Pfefferspray doch vielleicht noch irgendwann nützlich werden.

Trainingsbeginn auf Fuerte

Trainingsbeginn auf  Fuerte

Unter dem Motto „außer Zahnbelag nichts drauf“ reisten wir am 06.11. ins erste Trainingslager der neuen Saison nach Fuerteventura. Die zwei Wochen bestanden komplett aus sehr ruhigen Metern zum Wiedereinstieg ins Training. Der ein oder andere startete quasi auf Fuerte in die neue Saison. Das Wetter spielte vorerst mit, genau wie der Wind, welcher uns kräftig um die Nase wehte. Wenn man dann allerdings im kleinsten Gang 240 Watt treten muss, damit man nicht umkippt, hört der Spaß doch auf. Kommt aber in der Gegenrichtung genauso schnell zurück :)

Bundeswehr

„(...) Denn ich bin Bundeswehrsoldat 'n toller Typ

und ich hab mein Vaterland so furchtbar lieb.

Wollte nie in meinem Leben was anderes sein

und außerdem fiel mir auch gar nichts bess'res ein.

Ich komm unwahrscheinlich gut bei Frauen an,

denn ich trag mein Haar so kurz wie sonst kein Mann. (...)“

Mit diesem Lied deckt Mike Krüger schon einige Aspekte der Bundeswehr ab.

Weltmeisterschaft Edmonton

Weltmeisterschaft Edmonton

Es gibt solche Tage und solche Tage.... Manchmal läuft's halt einfach nicht und an anderen Tagen ist man einfach mit dem falschen Bein aufgestanden. Ich glaube heute war ein Tag an dem beides zutrifft. Durch die Zeitumstellung war die Nacht in den ersten Tagen immer recht früh vorbei. Diesen Rhythmus versuchte ich gleich aufzunehmen, da mein Wettkampf am Samstag ziemlich früh startete.

So begann der Tag um 5:20 Uhr mit einem kleinen Frühstück und einem Espresso (da stellt es einem sämtliche Haare auf, aber solange es hilft) für meinen empfindlichen Magen. Abfahrt mit meinem Coach zur Wettkampfstrecke war um 7 Uhr. Vor Ort hatte ich dann sechs Betreuer zur Verfügung, an Support scheiterte es also nicht!