Justus Nieschlag - mein Blog

 

Saisonstart Kapstadt

Nachdem Franz und ich noch eine weitere halbe Woche in Potch die Stellung hielten, während das restliche Team schon abgereist war, ging es am Donnerstag endlich nach Kapstadt! Obwohl die Entfernung lediglich zwei Flugstunden beträgt, brauchten wir den ganzen Tag. Donnerstag war auch Beginn unserer Zeitumstellung für den Wettkampf. Dies hieß 4 Uhr aufstehen, gemütlich packen und auf's Frühstück warten. Im Anschluss direkt in den Shuttle nach Johannesburg.

Trainingscamp Potch

Trainingscamp Potch

Für außergewöhnlich lange 5 Wochen verlasse ich dieses Mal Deutschland. Mit dem A380 geht es durch die Nacht Richtung Johannesburg. Nach einem Film und dem Abendessen um 1 Uhr nachts, versuche ich mich langsam in den Schlaf rütteln zu lassen. Mit im Gepäck, ebenfalls ganz außergewöhnlich, habe ich ein Pfefferspray. Im Vorfeld zu unserer Reise nach Potchefstroom habe ich einige Storys von Athleten gehört, die schon einmal hier waren. Darunter Berichte von Überfällen auf öffentlicher Straße, Diebstahl von Rennrädern und der Hintern weg, wildgewordenen Farmern mit Schrotflinte und so weiter und so fort. Da kann ein Pfefferspray doch vielleicht noch irgendwann nützlich werden.

Trainingsbeginn auf Fuerte

Trainingsbeginn auf  Fuerte

Unter dem Motto „außer Zahnbelag nichts drauf“ reisten wir am 06.11. ins erste Trainingslager der neuen Saison nach Fuerteventura. Die zwei Wochen bestanden komplett aus sehr ruhigen Metern zum Wiedereinstieg ins Training. Der ein oder andere startete quasi auf Fuerte in die neue Saison. Das Wetter spielte vorerst mit, genau wie der Wind, welcher uns kräftig um die Nase wehte. Wenn man dann allerdings im kleinsten Gang 240 Watt treten muss, damit man nicht umkippt, hört der Spaß doch auf. Kommt aber in der Gegenrichtung genauso schnell zurück :)

Bundeswehr

„(...) Denn ich bin Bundeswehrsoldat 'n toller Typ

und ich hab mein Vaterland so furchtbar lieb.

Wollte nie in meinem Leben was anderes sein

und außerdem fiel mir auch gar nichts bess'res ein.

Ich komm unwahrscheinlich gut bei Frauen an,

denn ich trag mein Haar so kurz wie sonst kein Mann. (...)“

Mit diesem Lied deckt Mike Krüger schon einige Aspekte der Bundeswehr ab.

Weltmeisterschaft Edmonton

Weltmeisterschaft Edmonton

Es gibt solche Tage und solche Tage.... Manchmal läuft's halt einfach nicht und an anderen Tagen ist man einfach mit dem falschen Bein aufgestanden. Ich glaube heute war ein Tag an dem beides zutrifft. Durch die Zeitumstellung war die Nacht in den ersten Tagen immer recht früh vorbei. Diesen Rhythmus versuchte ich gleich aufzunehmen, da mein Wettkampf am Samstag ziemlich früh startete.

So begann der Tag um 5:20 Uhr mit einem kleinen Frühstück und einem Espresso (da stellt es einem sämtliche Haare auf, aber solange es hilft) für meinen empfindlichen Magen. Abfahrt mit meinem Coach zur Wettkampfstrecke war um 7 Uhr. Vor Ort hatte ich dann sechs Betreuer zur Verfügung, an Support scheiterte es also nicht!

Weltcup Tiszuajvaros

Wie im letzten Jahr ging es wieder nach Ungarn zum ältesten Weltcup in Tiszuajvaros. Letztes Jahr noch auf dem Campingplatz untergebracht, buchten wir diesmal rechtzeitig und ergatterten ein Zimmer im Racehotel. Rückblickend würde ich den Camping-Platz wieder bevorzugen, da sich unser Zimmer genau am Zieleinlauf und der Seite der größen Bühne befand.

WTS Hamburg

WTS Hamburg

Beim Heimrennen in Hamburg lief bei mir leider nicht alles ganz nach Plan, doch fangen wir mal von vorne an.

Die Stimmung in Hamburg ist einfach grandios, schon in der Athlet's Lounge direkt neben der Tribüne bekam ich Gänsehaut, als wir das Finish vom Frauenrennen ansahen. Kaum ging es in die Wechselzone, musste man sich schon taub stellen, ansonsten hätte ich es nicht mehr pünktlich zum Start geschafft. Allein aus meinem Heimatverein Lehrte, waren bestimmt 30 Leute an der Strecke um mich nach vorne zu peitschen.

Kiew

Kiew

Trotz aller „Panikmache“ aus den Medien, beschloss ich zusammen mit Lisa nach Kiew zum Europacup zu reisen. Einen Flieger der Lufthansa würde bestimmt niemand vom Himmel holen. So war es dann auch und wir landeten sicher in Kiew. Dort hatten wir unseren persönlichen Shuttel, organisiert durch Lisa (Jemand kannte jemanden der jemand kennt ;) ). Hat aber alles super funktioniert, auch wenn sein Fahrzeug leider kein Kombi, sonder ein Auto mit Limousinen-Heck war. Also wurden beide Radkoffer kurzer Hand auf die Rücksitze verfrachtet, Lisa kam in den Fußraum hinter den Beifahrer und ich quetschte mir vorne die Knie am Airbag. Glücklicherweise war die Tour von nicht all zu langer Dauer.

Team-Relay Kitzbühel

Team-Relay Kitzbühel

Direkt nach dem Rennen begannen die Vorbereitungen für den nächsten Tag, an dem noch das Team-Relay anstand. Zwei Frauen und zwei Männer starten hier im Wechsel über eine super Sprintdistanz von 200m Schwimmen 8,6 km Radfahren und 2,4 km Laufen.

EM Kitzbühel

EM Kitzbühel

Dieses Jahr lud Kitzbühel zu den Europameisterschaften ein. Das letzte Mal hatte ich Kitzbühel vor einigen Jahren im Winter verschneit und mit Ski unter den Füßen besucht. Doch ich musste feststellen, auch im Sommer hat es seine Reize – schade dass ich kein MTB dabei hatte ;)

WTS London

Der Trip nach London war leider nicht von großem Erfolg gekrönt. Erstmals ging es in der WTS über die Sprintdistanz.

Schon beim Schwimmen ging es ziemlich aggressiv zur Sache. Bis zum ersten Richtungswechsel war noch alles im grünen Bereich, anbei der Boje war jedoch Nahkampferfahrung gefragt.

Europacup Bratislava

Europacup Bratislava

Mittwoch gegen Mittag kommt die Mail, an die schon niemand mehr gedacht hat. Soeben war ich von der Warteliste auf die Startliste für den Europacup Bratislava am Sonntag gerutscht.

Noch am Abend wurde der Flug gebucht, die Unterkunft war auch schnell geklärt, denn zusammen mit Stefan Zachäus (César) und Niel Peters aus Luxemburg

WTS - Cape Town

WTS - Cape Town

Ohne große Komplikationen landeten wir am Donnerstag in Kapstadt, diese Reise stellte wohl mal eine Ausnahme dar. Die nächsten Tage verbrachten wir mit ein wenig Bewegungstherapie, besonders erwähnenswert war dabei unser Trip zum Schwimmbad. Mit der korrekten Adresse stiegen wir in unser Taxi und wurden auf direktem Wege zum Swimmingpool transportiert.