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Quarteira

Quarteira

Das Abenteuer Reisen um die Welt geht weiter. Also wurde das Rad wieder zerlegt, sicher im Koffer verpackt und ab ging es nach Portugal zum Europacup Quarteira. Diesmal mit Ryanair von Frankfurt-Hahn. Hier gab es den wohl coolsten Zufall in meinem bisherigen Leben und wahrscheinlich wird er das auch bleiben. Denn als ich auf meinem zugelosten Platz im Flieger saß und mir meine Trainingsjacken angezogen hatte, sprach mich mein Sitznachbar an.... "Hey, warst du vor zwei Wochen in Singapur?"

Australien Teil 2

Nach Mooloolaba ging der Spaß nun richtig los. Trainingslager Teil 2!

Australien Teil 2

Leider musste ich nach drei Tagen schon den Bremsfallschirm auswerfen, doch von einer kleinen Erkältung ließ ich mich nicht lange aufhalten und konnte das Trainings schnell wieder aufnehmen. Allerdings musste ich bis zum Ende bei den wirklich intensiven Einheiten zuschauen, bzw. im GA1 „rumdümpeln“. Ich muss sagen, da hat es mir schon etwas in den Beinen gejuckt. Auch auf die Einheit im Freiwasser musste ich verzichten, wobei ich mich jetzt nicht für das Haifischbecken geprügelt hätte. Es sind aber alle wieder am Stück aus dem Wasser gestiegen.

Australien Teil 1

Morgens halb Zehn in Deutschland....

Australien Teil 1

Zwei Triathleten packen ihr Gepäck aus dem Auto, es sieht aus, als wenn sie auswandern wollten. Schwer beladen geht es Richtung Bahnsteig, doch es stehen noch zwei große Hindernisse an. Eine Treppe hinab in die Unterführung, eine wieder nach oben zum Gleis. Da fragt man sich, wer hat den Fahrstuhl ans andere Ende dieses Bahnhofes gebaut?

Ein netter Mann erliegt dem freundlichen Lächeln von Hanna und schleppt den bestimmt 25kg schweren Koffer die Stufen hinunter. Trotz der deutschen Kälte bilden sich die ersten Schweißperlen auf der Stirn, doch es hilft nichts, der Zug fährt in drei Minuten. Schnell schleppen wir uns die letzten Stufen zum Gleis hinauf. Die Zeit reicht gerade noch, sich von der Jacke zu befreien, da kommt auch schon der Zug angerollt. Welch ein Timing! Keine fünf Minuten später befinden wir uns auf der Rolltreppe zum Terminal 1C.

 

Weltcup Mooloolaba

Weltcup Mooloolaba

Mein erster Wettkampf der Saison fand in Mooloolaba (Australien) statt. Mooloo... Was?! Ja, ihr habt richtig gelesen Mooloo...-laba! :D

Hört sich komisch an, ist aber sehr schön dort. Ein riesiges Appartement im zwölften Stock mit herrlichem Ausblick über die Küstenlandschaft. Dieses war für wenige Tage unsere Race-Unterkunft, ein kleiner Kontrast zu unserem kuscheligen "Team-building"

Ursprünglich sollte der Wettkampf im Meer stattfinden, doch aus unerklärlichen Gründen, wahrscheinlich hatte sich der Wetterdienst einfach vertan, wurde die Schwimmstrecke in den neben liegenden Fluss, bzw. schmutziges Hafenbecken, verlegt. Nach dem line-up durfte sich jeder Athlet, wie sonst auch, seine Position am Strand wählen. Anschließend ging es im Gänsemarsch hintereinander ins Wasser und wir mussten zur Startlinie schwimmen, welche durch ein Seil markiert war. Nachdem nun jeder ein kleines Stück Seil in der Hand hielt, erfolgte der Wasserstart.

 

Lanzarote

Lanzarote

Nach einiger Zeit der Funkstille bin ich nun wieder im Lande. In der Zwischenzeit habe ich das laufende Semester erfolgreich abgeschlossen und erneut die Koffer gepackt um dem deutschen Winter zu entfliehen.

Diesmal ging es für uns nach Lanzarote in den Club la Santa. Da dies mein erster Aufenthalt auf Lanzarote war, freute ich mich schon sehr darauf, etwas Neues kennen zu lernen. Auch hier, gerade mal eine gute Schwimmeinheiten von Fuerte entfernt, blies ständig eine steife Brise. Die ersten Tage genossen wir unser Grundlagentraining bei schönstem Wetter aber dennoch frischen Temperaturen, begünstig durch den Wind.

Fuerte

Fuerte

Und weiter geht’s! Ein Trainingslager jagt das nächste und es geht mit großen Schritten der Saison 2014 entgegen. Diesmal ging es für den DTU-Kader erneut nach Fuerteventura, mit dem kleinen Unterschied, dass die Gruppe diesmal etwas größer war, da alle Bundeswehr Lehrgänge abgeschlossen waren. Eine weitere Änderung gab es im Trainerteam, die für uns jedoch keinen großen Unterschied machte, denn Marek Jaskolka war nicht wie im November als Projekttrainer unterwegs, sonder als neuer U23 Bundestrainer.

Leicht angeschlagen durch eine Überlastung in beiden Schultern, musste ich gezwungenermaßen das Schwimmtraining reduzieren. Dank physiotherapeutischer Unterstützung bekamen wir das Problem aber während des Trainingslagers in den Griff. Ich konnte zwar meinen jeweiligen Arm nach einer Akupunkturbehandlung nicht mehr richtig bewegen, doch es hat geholfen! ;)

Osterode & Silvesterlauf

Wie in den letzten 6 Jahren auch, ging es nach den Weihnachtstagen, am 27.12 ins Trainingslager nach Osterode. Schwerpunkt stellte hier das Schwimmen dar, vor allem an der Technik wurde akribisch gefeilt. Natürlich kamen auch die ein oder anderen intensiven Meter zusammen, welche zusammen mit dem Athletik-, Kraft und Lauftraining den Plan abrundeten. Bei einer spaßigen Einheit auf den Spinningbikes, quälten wir uns, bis Fenster und Spiegel völlig beschlagen waren und unser Instruktor begann, Kunstpausen ein zu schieben. Athleten und Landestrainer ließen sich jedoch nichts anmerken und grinsten immer freundlich.

Für ausreichend Energie wurde jeden Abend durch eine große Bestellung Pizza, sowie einen einmaligen Besuch im Aloha-Inn Restaurant gesorgt. Auch neben dem Training kam der Spaß nicht zu kurz und so war die technische Ausstattung mehr als ausreichen.

 

 

24h Schwimmen Haren

Freitag der 20. Dezember

24h Schwimmen Haren

Mein letzter Tag in Saarbrücken. Nach zwei Einheiten, eine davon eine Schwimm LD, ging es auf die "Piste" Richtung Haren (Ems). Dort stand ein besonderes Event an. Das 24h Schwimmen, an welchem wir nun schon zum vierten Mal teilnahmen. Die ersten Jahre ausschließlich mit Lehrter Athleten, reisten wir nun schon mit einer ganzen Armada von niedersächsischen Triathlon Kaderathleten an, um unseren Rekord zu verbessern. Dieser lag zwar bei 137km, aber man darf ja mal träumen. Wir rechneten mit realistischen 127km.... Doch mal wieder kam alles anders als geplant. Wir schwammen immer stündlich in Fünferteams. Zwischen unseren Einsätzen kamen wir also auf eine Pause von zwei Stunden.

 

Erstes Trainingslager der Saison

Nach gerade mal drei Wochen Training ins Trainingslager...dabei waren die drei Wochen in Saarbrücken schon so etwas wie ein Trainingslager für mich.

Die ersten Tage im Playitas wurden wir durch Marek Jaskolka betreut, bevor auch Dan und einige weitere Athleten zu uns stießen. Marek wird ab dem 1.1.2014 dann auch ganz offiziell der neue Bundestrainer für uns U23 Athleten sein. Auf Fuerte erwarteten uns noch keine großen Intensitäten, es ging eher um ruhige Kilometer bei angenehmem Kilma. Die Gruppe war sehr klein, da viele Athleten noch bei der Bundeswehr in Hannover waren. Daher durften wir mit Franziska Scheffler und Natascha Schmitt ein paar Gäste in unseren Reihen begrüßen.

Saarbrücken lässt grüßen

Liebe Triathlonfreunde,

die Saisonpause gehört schon lange der Geschichte an. Die ersten zwei Trainingswochen hier in Saarbrücken sind vergangen und ich befinde mich gerade in der Anpassungsphase an die erhöhten Umfänge. Diesdürfte auch noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Die Trainingsbedingungen hier sind Klasse und wie erhofft lässt sich das Studium auch besser vereinbaren, da die Wege extrem kurz sind.

 

Weltmeisterschaft - London

Weltmeisterschaft - London

Zusammen mit den Junioren reisten wir als eines der ersten Teams nach London denn unsere Wettkämpfe standen schon am Donnerstag auf dem Zeitplan. Dass die Briten bei einigen Dingen recht entspannt sind stellte sich schnell am Flughafen heraus. Unser Flieger aus Hannover hatte einen Kratzer in der Außenhülle und dies musste direkt mit British Airways geklärt werden. Das kostete uns gerade mal eine Stunde, die wir bequem im Flieger verbringen durften. Leider war damit auch unser Shuttlebus in London abgefahren. Doch keine 30 Minuten nach uns traf schon der Flieger mit der restlichen Reisegruppe aus Frankfurt ein. Nachdem wir noch eine weitere Stunde auf Spanier, Österreicher und Brasilianer gewartet hatten, ging es eine Station weiter. Aus dem Flughafen raus, rein in den Bus! Dies ging relativ zügig und auch unser Busfahrer schwang sich sogleich hinters Steuer. Doch nach den ersten 1,5m entschied er sich wohl doch nochmal für eine kurze Pause und ließ uns weitere 30 Minuten im Bus warten. Als es nun endlich mit etwas Verspätung los ging, bekamen wir eine Stadtrundfahrt und Stau inklusive.  Acht Stunden Reisezeit.... nicht schlecht, das hätte man auch fast mit dem Auto geschafft  ;-)

Kursänderung führt nach Saarbrücken

Liebe Triathlonfreunde,

wie nun schon aus einigen Medien bekannt, werde ich demnächst nach Saabrücken an den Olympia- stützpunkt ziehen um dort Studium und Sport noch etwas besser unter einen Hut zu bekommen.

An dieser Stelle möchte ich ein „Zitat“, welches in dieser Form definitiv nicht von mir stammt, korrigieren. Dies ist mir sehr wichtig!

Deutsche Meisterschaft Hannover

Deutsche Meisterschaft Hannover

Neben der Deutschen Meisterschaft über die Sprintdistanz, ging es in Hannover auch noch um die Deutsche Meisterschaft in der 1. Bundesliga.  Ein Rennen, was also viel Spannung versprach.

Leider bekam ich keinen Platz in meinem Team aus Buschhütten, meldete mich also als Einzelstarter, schloss mich meinem Team aber soweit es ging an.

Der Schwimmstart war  so chaotisch wie letztes Jahr. Nachdem die Athleten im Wasser waren versuchten die Kampfrichter, uns auf die Startline zu drängen. Dies gelang jedoch nicht sonderlich gut und wer sich etwas auskennt weiß, dass es beim Schwimmstart nur den „Vorwärtsgang“ und keinen „Rückwärtsgang“ gibt. Und so trieben wir mit den Minuten immer weiter Richtung Boje, doch der Kampfrichter beharrte auf seiner Startlinie, die bereits 10m hinter uns lag. Aus Erzählungen habe ich gehört, dass es unser Sportdirektor Ralf Ebli war, der sich an Land durchsetzte und den sofortigen Start veranlasste. Abgesehen von der ersten Boje kam ich recht gut voran und konnte mich nach dem Schwimmen mal wieder freuen, sofort in der ersten Radgruppe zu sitzen. Hier bestand jedoch das Problem, dass nur Maiki aus unserem Team vertreten war. Ich zählte ja nicht in die Teamwertung. So hieß es für uns beide, Beine hochlegen und die zweite Gruppe rankommen lassen.

Weltcup Tiszaujvaros

Weltcup Tiszaujvaros

Die Anreise nach Tiszaujvaros ging von Lehrte über Saarbrücken, Frankfurt und Budapest doch schneller, als es sich beim ersten Mal anhört. In Ungarn angekommen bezog ich zusammen mit den beiden Junioren Max und Uli, sowie Christopher ein Appartment auf dem Campingplatz.

Das Rennformat war für mich komplett neu, da der Weltcup in zwei Rennen ausgetragen wurde, jeweils über die Sprintdistanz. Bei der Einteilung der Läufe landete ich gleich im ersten, zusammen mit einigen schnellen Schwimmern. Die Schwimmstrecke von 750m wurde im Dorfteich absolviert. Da dieser nicht sehr groß ist, mussten drei Runden geschwommen werden. Auf einer so kurzen Runde ist es extrem wichtig an der ersten Boje, nach 114m, vorne zu sein. Leider gelang mir dies nicht sonderlich gut und so befand ich mich nach dem Schwimmern hinter der 6-Mann Spitzengruppe, zusammen mit drei weiteren Verfolgern.