Mein Blog

 

Weltcup Tiszaujvaros

Weltcup Tiszaujvaros

Die Anreise nach Tiszaujvaros ging von Lehrte über Saarbrücken, Frankfurt und Budapest doch schneller, als es sich beim ersten Mal anhört. In Ungarn angekommen bezog ich zusammen mit den beiden Junioren Max und Uli, sowie Christopher ein Appartment auf dem Campingplatz.

Das Rennformat war für mich komplett neu, da der Weltcup in zwei Rennen ausgetragen wurde, jeweils über die Sprintdistanz. Bei der Einteilung der Läufe landete ich gleich im ersten, zusammen mit einigen schnellen Schwimmern. Die Schwimmstrecke von 750m wurde im Dorfteich absolviert. Da dieser nicht sehr groß ist, mussten drei Runden geschwommen werden. Auf einer so kurzen Runde ist es extrem wichtig an der ersten Boje, nach 114m, vorne zu sein. Leider gelang mir dies nicht sonderlich gut und so befand ich mich nach dem Schwimmern hinter der 6-Mann Spitzengruppe, zusammen mit drei weiteren Verfolgern.

Glücksburg- Das Rennen

Glücksburg- Das Rennen

Der kleine Ausflug auf die Langdistanz begann für mich relativ früh. Schon um 5:30 machten wir uns auf den Weg in die Wechselzone, um dort die letzten Vorbereitungen zu treffen und uns zu registrieren. Pünktlich um 7:00 Uhr fiel dann endlich der Startschuss für den Ostseeman 2013. Zusammen mit Philipp und tausend anderen Athleten stürzten wir uns in die Fluten. Um diese Uhrzeit war die See zum Glück noch sehr ruhig, die Quallen, die wir am Vortag sichteten, hatten sich jedoch nicht verzogen und so begann das Schwimmen wie in einer Schüssel voll mit Wackelpudding.

Ostseeman- Glücksburg

Am nächsten Wochenende steht ein ganz besonderer Wettkampf für mich auf dem Programm.

Besonders ist er deswegen, weil es die erste Teilnahme an einem Ironman ist. Zum Glück muss ich mich nur um eine der drei Disziplinen kümmern, denn ich werde in unserer Staffel den Part des Schwimmens übernehmen.

 

U23 EM - Einzel

U23 EM - Einzel

Nach dem Staffelrennen ging es am Samstag um 10:30 beim Einzelrennen in den "Kampf". Die starke Besetzung machte sich schon beim Schwimmen bemerkbar und so wurde kräftig Gas gegeben. Normalerweise hat sich das Feld nach der ersten oder zweiten Boje etwas geordnet, nicht so in Holten. Auf der zweiten Runde bekam ich kurzzeitig von allen Seiten kräftig "auf die Nuss". Ein Zug von Schwimmern hatte sich wohl etwas verpeilt und drückte nun seitlich voll ins Feld. Nachdem ich wieder Wasser zum Schwimmen zwischen die Finger bekam konnte es weiter gehen. So erreichte ich unter lautstarken Anfeuerungen das Land in der Spitzengruppe, die leider etwas größer war als geplant. Für die lautstarke Beschallung der deutschen Starter sorgte mein Fanclub aus Lehrte, der die Stimmung bei dieser Veranstaltung bestimmt um das doppelte steigerte! :D

U23 EM - Team Relay

U23 EM - Team Relay

Die U23 EM begann mal ein wenig anders als gewohnt, denn zuerst stand am Donnerstagabend das Team Relay auf dem Programm, also vor dem Einzelrennen am Samstag.

Glücklicherweise entschied man am Mittwoch beim Briefing, dass die Strecken etwas verkürzt würden. So waren nur noch 250 m Schwimmen,  5,1 km Rad und 1,6 km Laufen zu absolvieren. Ebenfalls neu für uns war die Startzeit von 20:00 Uhr, wobei ich als letzter Starter wohl erst gegen 20:45 Uhr an der Reihe war. Team Germany I ging mit der Aufstellung Hanna Philippin-Maximilian Schwetz- Lisa Sieburger- Justus Nieschlag ins Rennen. Stefan Zachäus und Suse Werner starteten zwar nicht im Team, unterstützten uns aber wo es nur ging. An dieser Stelle vielen Dank! ;)

Elite EM Alanya/Türkei

Elite EM  Alanya/Türkei

Kaum aus Cremona zurück ging es am Mittwoch gleich weiter in die Türkei. Groß packen musste ich also nicht mehr. Da unser Reiseveranstalter GTI pleite gegangen war und das Hotel überbucht war, wurde die Gruppe kurzer Hand geteilt und wir (Elite Men) hatten die Ehre in einem anderen Hotel zu nächtigen. Als wir dort nachts um 1:00 Uhr ankamen, stellte sich diese Unterkunft jedoch eher als Jugendherberge statt 3 Sterne Hotel raus. Zu dieser späten Stunde wollten wir alle nur noch etwas essen, duschen und schnell schlafen.

Cremona

Meine Reise nach Cremona war von Anfang an.... Wie sag ich das am besten, ja vielleicht ist kompliziert der richtige Begriff. Im Trainingslager Saarbrücken erfuhr ich während des Frühstücks, dass der Wettkampf, wie auch schon in Antalya von Samstag auf Sonntag verschoben wurde. Da ich aber extra früh gebucht hatte, reiste ich schon am Donnerstagmittag an und musste einen Tag selber zu sehen, wie ich die Zeit am besten "totschlagen" konnte.

EM Vorbereitung

EM Vorbereitung

Pfingstmontag ging es für mich Richtung Saarbrücken, in ein knapp zwei wöchiges Trainingslager. Am Stützpunkt war ordentlich Betrieb, denn es waren fast alle Kaderathleten vor Ort, sowie die für die EM qualifizierten Junioren.

 

Buschhütten

Buschhütten

Der erste Wettkampf in die neue Saison der Triathlon Bundesliga begann mit einem ganz neuen Format in Buschhütten. Beim Teamsprint wurde die Schwimmstrecke als Staffel absolviert, jeder Athlet musste 200m schwimmen. Anschließen traf man sich im Wechselbereich, der erst verlassen werden durfte, wenn auch der letzte Schwimmer aus dem Team fertig war.

Anschließend ging es auf die 26km Radstrecke, die über die Stadtautobahn führte. Dort war es lediglich erlaubt, mit seinem eigenen Team Windschatten zu fahren. Zu anderen Teams musste eine Box von 25m*2m eingehalten werden. Beim abschließenden Lauf über 5,5km durften sich die Teammitglieder durch Schieben oder andere Aktionen unterstützen, denn es mussten von den fünf Leuten vier ins Ziel kommen und erst nach dem Vierten wurde die Zeit genommen.

Soweit zu dem neuen Rennformat...

Bei uns im Team waren Mola, Zipf, Petzold, Justus, Nieschlag (hier habe ich mich nicht zweimal aufgezählt, gemeint ist Steffen Justus ;) ) aufgestellt.

Ich hatte die Ehre mit der Nummer 1 als erster die 200m hinter mich zu bringen. Zusammen mit Jonas Schomburg (Langenhagen/ Team Witten) auf einer Bahn funktionierte dies ganz gut und ich konnte knapp hinter ihm anschlagen. Nicht gesicherte Quellen übermittelten mir eine Schwimmzeit zwischen 2:03-2:04. Die offiziellen Zeiten aus dem Internet wurden ja erst kurz hinter dem Becken an einer Matte gemessen, da  ich jedoch ca. 8min Zeit bis zum Radfahren hatte, konnte ich mich erst mal am Beckenrand erholen und die Zeiten sind somit nicht aussagekräftig.

Nach dem Jonny, Mario und Steffen einen guten Job machten, durfte Maiki die letzten 200m übernehmen und somit den Wettkampf am Stück absolvieren.

Teamsprint in Buschhütten

Am Sonntag startet die 1. Triathlon Bundesliga mit einem Teamsprint in die Saison.

Für alle Interessierten, gibt es einen Livestream auf http://www.siegen-tv.com/TriathlonBuschhuetten.htm
Diverse Kameras an allen relevanten Wettkampfstrecken und fachkundige Kommentatoren aus dem EJOT-Team werden eine spannende Übertragung bieten.

14.30 Uhr Start der Damen

15:30 Uhr Start der Herren

Europacup Antalya

Es kam mir vor wie eine Ewigkeit.... Wie lange hatte ich keinen Wettkampf mehr bestritten? Es müssten ca. 6Monate her sein, doch es kam mir noch viel länger vor. Mir wurde erst jetzt wieder bewusst, was ich so lange vermisst hatte. Am Wettkampftag oder auch mal einen Tag vorher, liegt man auf seinem Bett,  versucht sich zu entspannen und die Zeit tot zu schlagen. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass man in Gedanken schon mitten im Rennen steckt und man plötzlich merkt wie sich der Puls automatisch erhöht. Bei jedem Schlag scheint es den ganzen Körper zu schütteln.... Herrlich diese Mischung aus Aufregung und Vorfreude!

 

Frühjahrscamp im Harz

Frühjahrscamp im Harz

Kaum aus der Sonne zurück, verschlug es mich in den schneebedeckten Harz. Dort wurde ich als Trainer/Referent ins Frühjahrscamp eingeladen. Hier bereiteten sich um die 50 Nachwuchsathleten im Alter von 8-16 Jahre auf ihre Saison vor. Von den Temperaturen zwischen -8 und -4 Grad ließ sich niemand abhalten und so begann der Tag morgens um 7:00 mit einem Frühstückslauf. Trotz ordentlich Schnee am Straßenrand, setzten wir uns auf unsere Rennräder und machten den Harz unsicher. Wie sagte ein Autofahrer zwischendurch zu uns: „Jungs, nur die harten komm in Garten!“, dies fand ich sehr passen, wurde ich doch gerade bei 20 Grad in der Sonne verwöhnt.

Am letzten Tag wechselten wir unser Bike gegen Langlaufski ein und nutzen die Gelegenheit, eine Runde auf den Brettern zu drehen.

 

Malle 2.0

Mein zweites Trainingslager auf Malle führte mich wieder in den selben Ort, allerdings war es zur Abwechslung das Nachbarhotel. Pünktlich um 9:00 Uhr saß ich am Anreisetag im Hotel am Frühstücksbuffet. Nach dem Tasche auspacken, einem kleinen Lauf und chillen in der Sonne kamen dann auch die anderen am späten Nachmittag an. Am nächsten Tag begann das Training dann gleich um 7:00 Uhr im Pool. Dies bedeutete wie fast jeden Tag um 6:30 Uhr aufstehen, was für mich als Langschläfer schon etwas schwierig war.

 

Colonia St. Jordi

Colonia St. Jordi

 

Der erste Trainingsstag begann um 16:00 Uhr, nachdem wir unsere "Renn-Velos", wie der Schweizer zu sagen pflegt, zusammengebastelt hatten und die wichtigsten Dinge noch einmal vom Bundestrainer geprüft waren.

Nach einer kurzen Runde von guten 30km waren wir schon wieder zurück und bereiteten uns mental auf das Abendessen vor. Das war doch mal ein geschmeidiger Einstieg! Doch am nächsten Tag ging es dann richtig los...