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Buschhütten

Buschhütten

Der erste Wettkampf in die neue Saison der Triathlon Bundesliga begann mit einem ganz neuen Format in Buschhütten. Beim Teamsprint wurde die Schwimmstrecke als Staffel absolviert, jeder Athlet musste 200m schwimmen. Anschließen traf man sich im Wechselbereich, der erst verlassen werden durfte, wenn auch der letzte Schwimmer aus dem Team fertig war.

Anschließend ging es auf die 26km Radstrecke, die über die Stadtautobahn führte. Dort war es lediglich erlaubt, mit seinem eigenen Team Windschatten zu fahren. Zu anderen Teams musste eine Box von 25m*2m eingehalten werden. Beim abschließenden Lauf über 5,5km durften sich die Teammitglieder durch Schieben oder andere Aktionen unterstützen, denn es mussten von den fünf Leuten vier ins Ziel kommen und erst nach dem Vierten wurde die Zeit genommen.

Soweit zu dem neuen Rennformat...

Bei uns im Team waren Mola, Zipf, Petzold, Justus, Nieschlag (hier habe ich mich nicht zweimal aufgezählt, gemeint ist Steffen Justus ;) ) aufgestellt.

Ich hatte die Ehre mit der Nummer 1 als erster die 200m hinter mich zu bringen. Zusammen mit Jonas Schomburg (Langenhagen/ Team Witten) auf einer Bahn funktionierte dies ganz gut und ich konnte knapp hinter ihm anschlagen. Nicht gesicherte Quellen übermittelten mir eine Schwimmzeit zwischen 2:03-2:04. Die offiziellen Zeiten aus dem Internet wurden ja erst kurz hinter dem Becken an einer Matte gemessen, da  ich jedoch ca. 8min Zeit bis zum Radfahren hatte, konnte ich mich erst mal am Beckenrand erholen und die Zeiten sind somit nicht aussagekräftig.

Nach dem Jonny, Mario und Steffen einen guten Job machten, durfte Maiki die letzten 200m übernehmen und somit den Wettkampf am Stück absolvieren.

Wir gingen kurz hinter Potsdam und dem Team aus Saarbrücken auf die Radstrecke. Auf der ersten Runde setzte wir uns dann an die Spitze des Feldes.  Das Radfahren war ziemlich hart und wir fuhren nicht gerade gleichmäßig. Vielleicht war dies auch der Grund, warum Saarbrücken Ende der zweiten Runde wieder an uns vorbei fuhr. Wir entschlossen uns dann, dazu die sichere Variante zu wählen, sie vor zu lassen und den Abstand auf 25m zu halten. Eine Zeitstrafe von  einer Minute wegen Windschatten fahren durften wir uns nicht erlauben.

Nach dem Wechsel in die Laufschuhe ging der Sieg nur noch über Potsdam, Saarbrücken oder uns, dies hatte sich schon auf der Radstrecke angedeutet. Wir liefen los wie die Bekloppten und ich hatte meine Probleme dran zu bleiben. Mario kam jedoch zur Hilfe und schob mich nach vorne in die Spitze. Doch ich merkte sofort, dass heute nicht mein Tag war. Ich bekam heftige Seitenstiche und verabschiedete mich aus der Gruppe. Dieses Problem wurde ich leider bis zum Ende nicht los und so schleppte ich mich über die Laufstrecke bis ins Ziel. Das Schöne an einem Teamrennen ist, dass die Zeit schon nach dem Vierten genommen wird und wir uns somit den Tagessieg trotzdem sicherten!

Nach dem Zieleinlauf kam jedoch das Gerücht auf, dass man unser Team disqualifizieren würde, da Steffen einen Einteiler mit einem anderen Namen trug. Dies lag jedoch daran, dass sein Einteiler direkt vor dem Start kaputt ging und schnell Ersatz her musste. Dies wurde auch mit diversen Kampfrichtern abgesprochen und abgesegnet. Jedoch meinte irgendein Oberschiedsrichter, uns dafür zu disqualifizieren zu müssen. Naja dies klärte sich dann aber in einer ewigen Diskussion und so konnte die Siegerehrung doch noch mit etwas Verzögerung stattfinden.

Hier findet ihr ein Video der Herren.