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Deutsche Meisterschaft Hannover

Deutsche Meisterschaft Hannover

Neben der Deutschen Meisterschaft über die Sprintdistanz, ging es in Hannover auch noch um die Deutsche Meisterschaft in der 1. Bundesliga.  Ein Rennen, was also viel Spannung versprach.

Leider bekam ich keinen Platz in meinem Team aus Buschhütten, meldete mich also als Einzelstarter, schloss mich meinem Team aber soweit es ging an.

Der Schwimmstart war  so chaotisch wie letztes Jahr. Nachdem die Athleten im Wasser waren versuchten die Kampfrichter, uns auf die Startline zu drängen. Dies gelang jedoch nicht sonderlich gut und wer sich etwas auskennt weiß, dass es beim Schwimmstart nur den „Vorwärtsgang“ und keinen „Rückwärtsgang“ gibt. Und so trieben wir mit den Minuten immer weiter Richtung Boje, doch der Kampfrichter beharrte auf seiner Startlinie, die bereits 10m hinter uns lag. Aus Erzählungen habe ich gehört, dass es unser Sportdirektor Ralf Ebli war, der sich an Land durchsetzte und den sofortigen Start veranlasste. Abgesehen von der ersten Boje kam ich recht gut voran und konnte mich nach dem Schwimmen mal wieder freuen, sofort in der ersten Radgruppe zu sitzen. Hier bestand jedoch das Problem, dass nur Maiki aus unserem Team vertreten war. Ich zählte ja nicht in die Teamwertung. So hieß es für uns beide, Beine hochlegen und die zweite Gruppe rankommen lassen.

Der Zusammenschluss erfolgte in der dritten von vier Radrunden. Als wir uns auf die Laufstrecke machten, spürte ich von Anfang an, dass es heute endlich mal wieder ein gutes Rennen werden könnte. Ich war dabei und fühlte mich soweit ganz gut. Auf den ersten Metern musste ich die Spitzengruppe laufen lassen, was bei mir jedoch nichts bedeutet, da ich nicht so übertrieben schnell loslaufe, sonder eher gegen Ende meine Stärke habe. So befand ich mich nach der ersten Runde auch auf Position sieben, 15 Meter hinter dem "Deutschen Meistertitel", sprich Stefan Zachäus. Das Publikum war der Wahnsinn und schrie mich nach vorne. Stück für Stück kam ich auf dem letzten Kilometer näher, bis ich dann 400m vor dem Ziel aufgeschlossen hatte. Kurze Zeit später erfolgte die Attacke, wenn man das überhaupt so nennen kann, denn wir liefen schon ziemlich am Anschlag. Doch es reichte und ich konnte mir den Deutschen Meistertitel in der U23 sichern. In der Elite reichte es für einen super 6. Platz, außerdem kam ich zu meiner Zufriedenheit  als dritter Athlet aus Buschhütten ins Ziel. Vielleicht stellt mich unser Teammanager Rainer ja mit dieser Leistung das nächste Mal bei meinem Heimrennen auf. Ich hoffe es sehr!

 

Für Buschhütten reichte es trotzdem zum Tagessieg und da Hannover auch das letzte Rennen war, durften wir uns ebenfalls über den Deutschen Mannschaftsmeistertitel freuen.