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Elite-EM Eilat: Premiere auf der olympischen-Distanz

Elite-EM Eilat: Premiere auf der olympischen-Distanz

 

Am Mittwoch früh, man könnte es auch noch Nacht nennen, ging es über Frankfurt und Tel Aviv nach Eilat/Israel. Nach einem turbulenten Flug wartete noch eine 4,5 stündige Busfahrt quer durch Israel,  bis ans Rote Meer auf uns. Nicht dass die Strecke so weit war, das Straßennetz ist einfach weniger üppiger und so schlängelten wir uns etwas länger durch die hügelige Steinwüste.

Durch starken Wind war in den ersten Tagen nicht viel von den angekündigten 34 Grad zu spüren, doch pünktlich zu den Wettkämpfen wurde es heiß, der Wind ließ leider nicht nach...

 

Am Freitag durften die Mädels und Frauen vorlegen, was mit einer Bronzemedaille für Sarah Willm bei den Juniorinnen schon mal gut gelang. Auch die anderen Mädels schlugen sich in ihrem ersten internationalen Rennen sehr gut mit den Plätzen 6,19,21.

Auch die Junioren legten ein sehr solides Rennen am Samstag hin. Zwar gab es keine Medaille, doch mit den Plätzen 11 und 12 sind zwei Athleten nur knapp an der top10 Platzierung vorbei geschrammt.

 

Race-Day!

Samstagnachmittag wurde es dann für Franz Löschke, Maximilian Schwetz und mich ernst. Meine erste olympische Distanz und gleich gegen Athleten wie Gomez & Co. Dass ich vor dem Start super aufgeregt war, muss ich wohl nicht erwähnen.

Mit dem Schwimmen kann ich zufrieden sein, ich bin gut vom Start weggekommen und es hat für die erste Radgruppe mit ca. 21 Athleten gereicht. Dort befanden sich auch meine Kollegen Franz und Max. Sechs Runden, mit einem knackigen Hügel in der Mitte, waren zu absolvieren.

Schon nach kurzer Zeit vergrößerte sich die erste Gruppe auf rund 39 Fahrer. Schon etwas angeschlagen wechselte ich noch zügig in die Laufschuhe, bevor dann nicht mehr soo viel ging. Man kann sagen: ich wurde überrannt! Die erste von drei Runden war die Hölle, es war heiß und meine Beine waren schwer. Allerdings konnte ich mich bis zum Ende kontinuierlich steigern und in der dritten Runde noch einige Platzierungen gut machen. Ich erreichte so den 33. Rang.

Bei Franz lief alles nach Plan, er absolvierte einen Superlauf  sicherte sich Platz 7. Max lief zügig los, konnte das Tempo nicht ganz halten und kam bei seinem auch erst zweiten Rennen über die olympische Distanz auf Platz 36 ins Ziel!

 

Ich bin mit meinem Rennen sehr zufrieden, denn ich konnte beim Schwimmen und Radfahren super mithalten, beim Laufen hat es auf der letzten Runde ja auch sehr gut funktioniert.