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Fuerte

Fuerte

Und weiter geht’s! Ein Trainingslager jagt das nächste und es geht mit großen Schritten der Saison 2014 entgegen. Diesmal ging es für den DTU-Kader erneut nach Fuerteventura, mit dem kleinen Unterschied, dass die Gruppe diesmal etwas größer war, da alle Bundeswehr Lehrgänge abgeschlossen waren. Eine weitere Änderung gab es im Trainerteam, die für uns jedoch keinen großen Unterschied machte, denn Marek Jaskolka war nicht wie im November als Projekttrainer unterwegs, sonder als neuer U23 Bundestrainer.

Leicht angeschlagen durch eine Überlastung in beiden Schultern, musste ich gezwungenermaßen das Schwimmtraining reduzieren. Dank physiotherapeutischer Unterstützung bekamen wir das Problem aber während des Trainingslagers in den Griff. Ich konnte zwar meinen jeweiligen Arm nach einer Akupunkturbehandlung nicht mehr richtig bewegen, doch es hat geholfen! ;)

Reichlich Kilometer spulten wir auch wieder auf unseren Drahteseln ab, wobei der Wind uns heftig ins Gesicht pustete. Dies war viel extremer als noch im November, denn es gab Ausfahrten bei denen man sich nicht traute, zur Trinkflasche zu greifen. Die lästigste Fahrt führte uns 2h lang gegen den Wind. In dieser Zeit kamen wir gerade mal knappe 40km weit, also nicht gerade das, was man sich wünscht. Allein die Freude auf den Abzweig und den damit verbundenen Rückenwind trieb uns weiter an. Zurück flogen wir dann auch förmlich und katapultierten unseren Schnitt wieder auf einen angemessenen Wert. Selbstverständlich statteten wir auch unserem Lieblingsbäcker in Antigua mehrere Besuche ab.

 

Durch meine Schulterprobleme kam ich leider nicht zu einer Freiwassereinheit im Meer, doch mein im November gestecktes Ziel „Einmal zum Leuchtturm laufen“ habe ich in Angriff genommen und durchgezogen. Schon von weitem sieht man ihn... doch es dauert noch eine ganze Weile bis man wirklich ankommt. Vor allem die letzten Höhenmeter die zu absolvieren sind, sollte man nicht unterschätzen. Bergauf bleibt man fast stehen und bergab ist es viel zu steil um es laufen zu lassen. Also nicht wirklich eine gute Laufstrecke. Aber die Aussicht hat sich wirklich gelohnt! Angeblich soll es bei Sonnenaufgang noch schöner sein, da kann ich aber noch nicht mitsprechen. Mal sehen, man muss sich ja auch noch ein paar Reserven lassen.