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Justus Nieschlag lässt Vernunft walten

Absage für das ITU World Series Rennen in Hamburg

Justus Nieschlag lässt Vernunft walten

Am 14. und 15.07.2018 finden in Hamburg der „Hamburg Wasser World Triathlon“ und die ITU Weltmeisterschaften im Mixed Relay statt. Nach seiner verletzungsbedingten Absage des Bundesliga Rennens und der Deutschen Meisterschaft in Düsseldorf am vergangenen Wochenende, hatte Justus Nieschlag gehofft trotz anhaltender Probleme mit der Achillessehne wenigstens beim World Series Rennen an den Start gehen zu können. Doch auch nach intensiver sportmedizinischer und physiotherapeutischer Behandlung kann Nieschlag aktuell noch nicht die erhofften Trainingsumfänge absolvieren.

In Absprache und auf Anraten seines Trainers Dan Lorang und seiner Physiotherapeutin Sabrina Hoppe sagt Nieschlag schweren Herzens auch seinen Start beim Heimrennen in Hamburg ab

„Nach Beratung mit mehreren sportmedizinischen und physiotherapeutischen Experten sind wir zum Schluss gekommen, dass das Beste für Justus Karriere eine verlängerte Wettkampfpause ist um sich zu 100% auf die Genesung fokussieren zu können, ohne dabei den Druck eines anstehenden Wettkampfes zu haben. Auch wenn sich damit die ITU Rankingsituation aktuell zunehmest verschlechtert, so müssen wir die Zukunft im Blick haben und dafür sorgen, dass Justus sich über Konstanz weiterentwickelt kann. Dazu braucht es einen gesunden und belastbaren Körper und daran werden wir die nächsten Wochen intensiv arbeiten und kein Risiko mit einem verfrühten Wettkampfstart eingehen. Nach einer erfolgreichen Rehaphase werden wir die weitere Planung festlegen.“

So Trainer Dan Lorang nach der gemeinsamen Entscheidungsfindung. Auch  Sabrina Hoppe, von der Praxis sportsmed-saar in Saarbrücken, wo Justus Nieschlag aktuell ständiger „Gast“ ist, unterlegte die Entscheidung.

„Der Beweggrund ist eine linksseitige Achillessehnenreizung. Die Testresultate ergeben ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Wir arbeiten gemeinsam an einem zielgerichteten Rehabilitationsprozess im Sinne einer Verletzungsprophylaxe.“

Die Enttäuschung bei Justus Nieschlag ist natürlich riesengroß.

„Auch wenn ich jetzt schon etwas länger ausgefallen bin und Hamburg nicht das erste Rennen ist, was ich absagen muss, so tut diese Absage doch am meisten weh. Hamburg ist ein ganz besonderes Rennen vor heimischer Kulisse auf das ich mich jedes Jahr besonders freue. Da ich aber noch ein paar Jahre meinen Sport ausüben möchte, steht die Gesundheit im Vordergrund. Daher habe ich mir private Hilfe geholt und mit Sabrina Hoppe und Alex Böer zwei sehr kompetente Therapeuten an meiner Seite, dich mich in meiner Reha und darüber hinaus begleiten werden.“

Somit ist für den Nationalmannschaftskader Athleten oberstes Gebot erst einmal Geduld und ein gezielter Aufbau für die zweite Saisonhälfte.

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