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Lanzarote

Lanzarote

Nach einiger Zeit der Funkstille bin ich nun wieder im Lande. In der Zwischenzeit habe ich das laufende Semester erfolgreich abgeschlossen und erneut die Koffer gepackt um dem deutschen Winter zu entfliehen.

Diesmal ging es für uns nach Lanzarote in den Club la Santa. Da dies mein erster Aufenthalt auf Lanzarote war, freute ich mich schon sehr darauf, etwas Neues kennen zu lernen. Auch hier, gerade mal eine gute Schwimmeinheiten von Fuerte entfernt, blies ständig eine steife Brise. Die ersten Tage genossen wir unser Grundlagentraining bei schönstem Wetter aber dennoch frischen Temperaturen, begünstig durch den Wind.

Als sich die Sonne dann aber auch nicht mehr zeigte, waren wir völlig im spanischen Winter angekommen und bekamen zusätzlich die ein oder andere Dusche auf dem Rad ab.
Die ersten Kilometer war ich stark beflügelt von meinem neuen Arbeitsgerät, ein Bianchi Oltre mit einer Campa Record Eps Gruppe. Natürlich wurden die Beine mit den Kilometern immer schwerer, doch wir hatten bis zum Ende immer reichlich Druck auf dem Pedal.
Einige Schwimmeinheiten waren im Meer angesetzt, wenn man die Lagune so bezeichnen will. Draußen im Meer bestand Gefahr, durch die Wellen auf die Felsen geschleudert zu werden. Trotzdem darf man die Lagune nicht als See bezeichnen, denn auch hier sorgte der kräftige Wind für Wellengang.

 

Von den Laufstrecken gab es nicht ganz so viel Abwechslung wie auf Fuerte, trotzdem fanden sich ein paar Runden mit den Tagen. Der Tiefpunkt des Trainingslagers lag ziemlich genau zur Halbzeit, als wir unsere Radausfahrt auf die Spinningräder verlegen mussten, da der Wind zu stark und böig war. Mein persönliches Highlight folgte allerdings nur wenige Tage später, als wir unser Koppeltraining durchführten. Hier durften wir auf dem Rad mal ordentlich "rein halten", was mir ziemlich Spaß bereitete.

Insgesamt habe ich in den paar Tagen, für meine Verhältnisse, kräftig Kilometer gesammelt und dank unser Physiotherapeutin Nicole auch alles ohne größere Wehwehchen gemeistert.
Nun werde ich einige wenige Tage in der Heimat verbringen, bevor der große Trip nach Australien am 2.3. ansteht.