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Qualifikationstest in Saarbrücken

Am Samstag den 17.03 ging es in Saarbrücken um die „Wurst“. Für die Junioren stand nur  die Europameisterschaftsqualifikation auf dem Plan. Diese wurde in einem Swim & Run Wettkampf durchgeführt. Die schnellsten vier Jungs und Mädels dürfen sich nun über ihr EM-Ticket nach Eilat/Israel freuen.

Die U23 und älteren Athleten hatten keinen Swim & Run zu absolvieren, sondern konnten eine Pause zwischen der 1,5km Schwimm- und der 10km Laufeinheit einlegen. Zum Einen ging es für viele um die Qualizeiten, um im Europa- und Weltcup starten zu dürfen. Einige andere, darunter auch ich, verfolgten ein ganz anderes Ziel, nämlich die Qualifikation für die Europameisterschaft der Elite.

Dank meinem B(U23)-Kaderstatus musste ich mir „nur“ Gedanken über die Pflichtzeiten im Schwimmen und Laufen machen. Sprich die 1,5km Schwimmen mussten in 18:00 min und die 10km Laufen in 31:45min absolviert sein. Für die Nichtkadermitglieder stand nur ein Platz zur Verfügung, also musste man nicht nur die Zeiten schaffen, sondern auch in der Zeitaddition Schnellster sein.

Ich ging wie immer relaxt an die Sache. Schaffen wollte ich die Zeiten schon, doch steckte das Trainingslager Fuerte noch in den Armen und Beinen? Die Schwimmzeit sollte ich auf alle Fälle schaffen und beim Laufen mal gucken was geht, denn ich war noch nie 10km in einem Wettkampf gelaufen. Soweit meine Einstellung!

Vormittags fiel der Startpfiff für die Schwimmstrecke. Mein Trainer hatte alle Hundertmeterzeiten ausgerechnet und konnte mir genau anzeigen, wie weit ich vor oder hinter der Zielzeit lag. So konnte ich gleichmäßig und kontrolliert meine 17:53 min schwimmen und schaffte damit die erste Qualizeit.

 

Am Nachmittag ging es mit dem 10km Lauf weiter, auf der Bahn....! Hallo!? 25 Runden im Kreis drehen. Langweiliger geht wohl nicht! Glücklicherweise stand auch noch der Wind voll auf einer Geraden und meine Beine fühlten sich schwer an. Doch all dies war im Rennen schnell vergessen, denn es traten größere Probleme auf, wie z.B. Blasen an den Füßen ab Kilometer Fünf oder „Ihr seid zu langsam, jetzt nicht bummeln!“. Bummeln!? Hab ich das richtig gehört, oder lauf ich mich gerade so ins Koma, dass ich mir Dinge einbilde? Naja nach den 25 Runden stand auf jeden Fall eine 31:35 min auf der Uhr und ich konnte mich über die Qualifikation zur Europameisterschaft der Elite, ebenfalls in Eilat/Israel freuen.