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SLT Arena Games London

SLT Arena Games London

Nach einem langen und harten Winter, indem ich viel Zeit in mein Athletiktraining investiert habe um verletzungsfrei zu bleiben, wurde es nun Zeit die Saison zu starten.

Superleague Triathlon hatte bereits letztes Jahr bewiesen, dass sie auch zu Zeiten von Corona sichere Wettkämpfe für die Athleten auf die Beine stellen kann.

Das neue Format der „Arena Games“ ist wieder da! Diesmal mit der ersten Station in London und einem leicht abgewandelten Format als im letzten Jahr.

 

Die Streckenlängen waren wieder identisch, doch die Reihenfolge sah diesmal wie folgt aus:

Stage 1: Swim – Run – Bike

Stage 2: Run – Bike – Swim

Stage 3: Bike – Swim – Run

Das Event war nur durch ein spezielles Hygienekonzept möglich, daher war die Reise nicht ganz unkompliziert und unser Aufenthalt glich einer Quarantäne. Essen wurde nur auf das Zimmer gebracht und dieses durfte nur für Fotos/Interviews und den Wettkampf verlassen werden. Dementsprechend kurz plante ich meinen Aufenthalt von Freitagabend bis Sonntagfrüh.

So rar wie aktuell Rennen sind, waren die Arena Games heiß begehrt und entsprechend gut besetzt. Als Titelverteidiger hatte ich meinen Startplatz aber sicher. Der Druck erneut abzuliefern war aber groß.

Der erste Durchgang lief ganz gut für mich, ich war im Schwimmen vorne dabei, konnte meine Position im Laufen halten und stieg zusammen mit Marten Van Riel, Johnny Brownlee und Vasco Vilaca zusammen auf’s Rad. Es war klar, dass es am Ende auf einen Zielsprint hinaus laufen würde. Leider war ich viel zu ungeduldig und setzte meinen Antritt deutlich zu früh. Am Ende konnte ich immerhin den dritten Platz sichern.

Durchaus angezählt von dem Zielsprint begann die Runde zwei mit dem Laufen. Hier kassierte ich leider ein paar Sekunden zu viel auf die Spitze, da half mir auch de gute Wechsel nicht. Dennoch versuchte ich auf dem Rad alles die Lücke nach vorne wieder zu schließen, von hinten drohte keinerlei Gefahr. Zum zweiten Wechsel kam ich bis auf drei Sekunden an die Spitzengruppe heran. Vollgepumpt mit Laktat und Kreuzblick machte ich mich auf den Weg zum Schwimmen. Dort missglückte mir der Wechsel, da ich meine Badekappe nicht aufbekam. Ich verlor wertvolle Sekunden und meine Chance beim Schwimmen noch den ein oder anderen Athleten abzufangen. So verpulverte ich in Runde zwei einige Körner und kam nur auf Platz fünf ins Ziel.

Im Gesamtranking war ich nach diesem Durchgang auf Platz drei, punktgleich mit Alex Yee. Die letzte Runde begann auf dem Rad. Hier ging es glücklicherweise etwas gemütlicher zur Sache und so konnte ich ein wenig durchatmen.  Diemsla gelang mir der Wechsel zum Schwimmen und ich konnte eine kleine Lücke zu den entscheidenden Athleten reißen. Auch zum Laufband gelang mir ein guter Wechsel und ich ging als Führender auf die Laufstrecke, keine geringeren Athleten als Alex Yee, Marten Van Riel und Johnny Brownlee im Nacken.

Bis zur 300m Marke konnte ich meinen Vorsprung behaupten, musste mich im Zielsprint aber extrem lang machen und schaffte tatsächlich den Sieg in der dritten Runde. Am Ende bedeutete dies Platz zwei in der Gesamtwertung für mich.

Der Sieg ging an Marten Van Riel und Platz drei an Alex Yee.

Das Video mit den Highlights vom Rennen oder ein Video von meiner Vorbereitung auf das Rennen findet ihr hier.