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Trainingsbeginn auf Fuerte

Trainingsbeginn auf  Fuerte

Unter dem Motto „außer Zahnbelag nichts drauf“ reisten wir am 06.11. ins erste Trainingslager der neuen Saison nach Fuerteventura. Die zwei Wochen bestanden komplett aus sehr ruhigen Metern zum Wiedereinstieg ins Training. Der ein oder andere startete quasi auf Fuerte in die neue Saison. Das Wetter spielte vorerst mit, genau wie der Wind, welcher uns kräftig um die Nase wehte. Wenn man dann allerdings im kleinsten Gang 240 Watt treten muss, damit man nicht umkippt, hört der Spaß doch auf. Kommt aber in der Gegenrichtung genauso schnell zurück :)

 

Leider erwischten wir gegen Ende der zweiten Woche die Regenzeit. Ist ja bekannt, dass man Mitte November mit mehreren Tagen Regen rechnen muss.

Doch als Triathlet ist man ja mit drei verschiedenen Sportarten recht flexibel und so bastelten wir unser Training ein wenig um und fuhren mit dem Rad um die Regengebiete herum. Apropos Umwege fahren; unser zweites Motto „was man hat, dass hat man…und wenn es nur für die Karriere auf der Langdistanz dient“ galt hauptsächlich auf dem Rad! Alternativ lässt sich im Training auch die Faustformel der Mehrwertsteuer anwenden: X Stunden oder Kilometer + Mehrwertsteuer. So kann man wenigsten mal eine neue Route testen, ohne zu befürchten das es wesentlich zu lang wird ;)

Mein persönliches Highlight war eine der lange Ausfahrten auf dem Rad. Für diesen Tag war wechselhaftes Wetter mit Böen bis zu 75km/h angesagt. Während der Großteil 3h auf dem Spinnigbike austrocknete, fuhr ich zusammen mit Gregor knapp 4h gemütlich durch die Sonne. Na gut, für 15min bekamen wir eine Dusche, aber es war trotzdem die richtige Entscheidung! Leider hatten wir nicht immer so viel Glück und so mussten wir am vorletzten Tag doch noch alle Indoor-Radeln, da die Wetterlage es definitiv nicht zuließ, draußen zu fahren. Den Tatsachen muss man eben manchmal ins Auge sehen, denn die Bestätigung gab es am Abend, als der Strom ausfiel und wir den Abend mit unseren Handytaschenlampen verbrachten.

Für Abwechslung im Team sorgten unsere Gäste, wie Franziska Scheffler und Robert Wimmer, welche das gesamte Trainingslager mit uns verbrachten. Sebastian Kienle und Thomas Hellriegel waren nur abschnittsweise dabei und wollten ein wenig von unseren Qualitäten als Freiwasserkampfschwimmer profitieren. Dafür bekamen wir die Quittung auf dem Rad. Für einen Tag durften wir auch Svenja Bazlen begrüßen, jedoch musste sie sich um ihr Laufcamp kümmern und hatte daher wenig Zeit um mit uns zu trainieren. Die Schweizer gesellten sich für eine Woche zu uns, dummerweise erwischten sie genau die schlechteste Woche und bekamen quasi keine Sonne zu sehen und zu guter letzt kam noch die Freiburger-Gang in den letzten Tagen nach Fuerte.

Wie ich finde ein sehr gelungenes Trainingslager auf einem guten Niveau. Im Vergleich zum letzten Jahr war ich deutlich seltener Treibholz, Anker oder ein Schwertransporter mit angezogener Handbremse, was mich durchaus freudig auf das nächste Trainingslager und den Saisoneinstieg blicken lässt.

Next Station: Schwimmtrainingslager mit dem Landeskader in Osterode zwischen Weihnachten und Silvester!

Bis dahin, keep on pushing!