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U23 EM - Team Relay

U23 EM - Team Relay

Die U23 EM begann mal ein wenig anders als gewohnt, denn zuerst stand am Donnerstagabend das Team Relay auf dem Programm, also vor dem Einzelrennen am Samstag.

Glücklicherweise entschied man am Mittwoch beim Briefing, dass die Strecken etwas verkürzt würden. So waren nur noch 250 m Schwimmen,  5,1 km Rad und 1,6 km Laufen zu absolvieren. Ebenfalls neu für uns war die Startzeit von 20:00 Uhr, wobei ich als letzter Starter wohl erst gegen 20:45 Uhr an der Reihe war. Team Germany I ging mit der Aufstellung Hanna Philippin-Maximilian Schwetz- Lisa Sieburger- Justus Nieschlag ins Rennen. Stefan Zachäus und Suse Werner starteten zwar nicht im Team, unterstützten uns aber wo es nur ging. An dieser Stelle vielen Dank! ;)

Hanna durfte also als erstes ins Rennen gehen. Sie machte einen guten Job beim Schwimmen und kam mit der Spitzengruppe wieder vom Rad gestiegen. Beim Laufen verkleinerte sich diese Spitzengruppe auf drei Athleten(Russland II, Ukraine I), Team Germany natürlich dabei!

Als nächstes übernahm Max. Er entschied sich gegen einen Neo um beim Wechsel einige Sekunden zu sparen. So schwamm er in Wasserschatten hinterher und ging wie geplant nach dem Wechsel mit einigen Sekunden Vorsprung aufs Rad. Leider konnte er sich jedoch nicht absetzen und stieg in der Dreiergruppe vom Rad. Dies war aber kein Problem, denn beim Laufen erarbeitete er uns wieder einen kleinen Vorsprung.

Nun ging Lisa für uns ins Rennen. Den Vorsprung haltend stieg sie auf's Rad, als sie zurückkam war das "Loch" größer geworden. Auf der Laufstrecke legte sie noch ein paar Sekunden drauf, sodass ich mit ca. 20Sekunden Polster ins Rennen ging. Einzig die kleine Änderung auf Platz drei beunruhigte mich ein wenig, denn die Ukraine war deutlich zurückgefallen, dafür schob sich Russland I weiter nach vorne, kurz hinter Russland II. Die Taktik war also Vollgas!

 

Nach dem Schwimmen konnte ich die Russen auf Distanz halten, auf dem Rad hatte ich so meine Bedenken und wartete darauf, dass mich jederzeit der "Russen-Express" überholen würde. Doch als ich von Rad stieg und in die Laufschuhe wechselte, war der Vorsprung deutlich gewachsen. So musste ich nur noch bis zur Penalty-Box schnell laufen, als ich dort wie erwartet keine Zeitstrafe absitzen musste, konnte ich etwas rausnehmen und die letzten Meter genießen. Im Ziel wurde ich schon vom restlichen Team freudestrahlend erwartet und so freuten wir uns über den Europameistertitel.