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WC Madrid

ITU Media | Petko Beier

Am Freitag machten wir uns auf den Weg aus der Sierra Nevada nach Madrid. Knappe 5h Fahrzeit später kamen wir in Madrid an, was noch viel wichtiger war: Endlich wieder Sea-Level für unsere Körper. Am Freitag stand nicht mehr viel an, einziger Fixtermin war das Briefing. Erst am Samstag war wieder Action angesagt, wir besichtigten die Strecken und absolvierten unsere letzten kurzen Intensitäten. 

 

Am Samstag 13:15 Uhr war es dann soweit, der Startschuss fiel, erstaunlicherweise war Neopren erlaubt!

Beim Schwimmen ging es von Beginn an richtig zur Sache. Das Feld war extrem eng, es war wirklich Durchsetzungsvermögen gefragt. An Position sieben ging ich aus dem Wasser, lediglich drei Athleten konnten sich nach dem Schwimmen um 10 Sekunden absetzen. Auf dem Rad versuchte ich das Tempo hoch zu halten und mich im Feld immer vorne aufzuhalten, um Stürzen auf dem technischen Kurs aus dem Weg zu gehen. Bereits nach einer Runde schlossen wir auf die drei Athleten auf, es formierte sich eine recht große Gruppe. Trotzdem konnten wir die Gruppengröße im weiteren Verlauf konstant halten. Was mich besonders freut ist, dass der Wechsel diesmal sehr gut funktionierte! Haben sich meine zusätzlich Einheiten also gelohnt :-)

Beim Laufen hielt ich mich viel vorne auf und bestimmte das Tempo. Zwischendurch gingen immer mal wieder kleinere Attacken, richtig absetzen konnte sich niemand. Also kam es mal wieder zu einem Sprint-Finish, wie schon so oft in diesem Jahr. Gegen Lasse konnte ich meinen Sieg auf der Ziellinie verteidigen. Ich würde sagen das Projekt Wettkampf aus der Höhe ist geglückt, auch wenn es sich komisch angefühlt hat. In zwei Wochen geht es bereits auf Sardinien beim Weltcup in Cagliari weiter.