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Weltcup Mooloolaba

Weltcup Mooloolaba

Mein erster Wettkampf der Saison fand in Mooloolaba (Australien) statt. Mooloo... Was?! Ja, ihr habt richtig gelesen Mooloo...-laba! :D

Hört sich komisch an, ist aber sehr schön dort. Ein riesiges Appartement im zwölften Stock mit herrlichem Ausblick über die Küstenlandschaft. Dieses war für wenige Tage unsere Race-Unterkunft, ein kleiner Kontrast zu unserem kuscheligen "Team-building"

Ursprünglich sollte der Wettkampf im Meer stattfinden, doch aus unerklärlichen Gründen, wahrscheinlich hatte sich der Wetterdienst einfach vertan, wurde die Schwimmstrecke in den neben liegenden Fluss, bzw. schmutziges Hafenbecken, verlegt. Nach dem line-up durfte sich jeder Athlet, wie sonst auch, seine Position am Strand wählen. Anschließend ging es im Gänsemarsch hintereinander ins Wasser und wir mussten zur Startlinie schwimmen, welche durch ein Seil markiert war. Nachdem nun jeder ein kleines Stück Seil in der Hand hielt, erfolgte der Wasserstart.

 

Besonders gut kam ich nicht weg, zudem musste ich mir nach 100m die Schwimmbrille neu aufsetzen, da mir diese von den Augen getreten wurde. Und Salzwasser brennt ordentlich in den Augen, definitiv!

Nichtsdestotrotz kam ich akzeptabel aus dem Wasser, hatte jedoch auf dem Weg in die Wechselzone etwas um den Anschluss zu kämpfen.

Als letzter erwischte ich die erste Radgruppe, was so einiges an Energie und Kraft kostete. Im Nachhinein hätte ich mich überhaupt nicht stressen brauchen, da nach der ersten Runde sowieso fast das gesamte Feld in der ersten Gruppe fuhr. Nicht besonders gut, denn das bedeutete eine knallharte Laufentscheidung. Doch dafür musste man erstmal heile von Rad steigen, was bei der Masse an Adrenalin gesteuerten Maschinen gar nicht so einfach war. Ich investierte lieber ein bisschen mehr, hielt mich aber im vorderen Teil auf. Dies machte sich dann auch kurz vor dem Wechsel am kurzen Anstieg bezahlt, als es zu einem Sturz kam.

Trotzdem bin ich nicht ganz zufrieden mit meinem Wechsel. Schnell war er, doch bin ich etwas zu weit hinten vom Rad gestiegen.

Nachdem ich mich eine Runde lang eingelaufen hatte, kam ich endlich etwas in Fahrt und arbeitete mich Runde für Runde, Platz für Platz, wieder etwas nach vorne. Am Ende bedeutete dies Platz 26, mit dem ich bei diesem Rennverlauf ganz gut leben kann.

 

Direkt nach dem Rennen ging es zum Carboloading zu Starbucks und anschließend in den Reisebus, zurück Richtung Gold Coast. Nun stehen noch zwei schöne Trainingswochen an, bevor es wieder in die Heimat geht.