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WTS Hamburg

WTS Hamburg

Nach dem virtuellen Saisoneinstieg ging es am vergangenen Wochenende nun auch real wieder zur Sache. Das erste und einzige WTS Rennen der Saison wurde zeitgleich auch als Weltmeisterschaft ausgetragen.

Der altbekannte Heimvorteil fiel dieses Jahr leider aus, denn das Rennen fand an einem neuen Standort und unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die neue Strecke verlief durch bzw. am Stadtpark von Hamburg.

 

Entgegen meiner vorherigen Erwartungen wurde es kein Bummel-Rennen auf dem Rad. Ganz im Gegenteil, es war von vorne bis hinten richtig Zug auf der Kette. Aber fangen wir mal bei der ersten Disziplin an. Geschwommen wurde im Stadtpark-See. Eine Runde à 750m. Ich kam beim Start sehr gut weg und kam ohne große Körperkontakte an die erste Boje. Danach hatte sich das Feld eh sortiert und ich stieg mit Anschluss an die Spitze aus dem Wasser. Wie bereits angekündigt wurde auf dem Rad nicht lange gefackelt. Die ersten Kilometer musste ich richtig aufs Pedal drücken um den Kontakt zur Spitze herzustellen bzw. zu halten. Ich denke wir harmonierten ganz gut zusammen, denn an unserem Vorsprung von 16 Sekunden veränderte sich kaum etwas. Wenn man bedenkt, dass in der Gruppe hinter uns ein Blumenfeld, Murray, Iden, Geens und Konsorten ebenfalls mit dem Messer zwischen den Zähnen hinter uns her jagten, verrichteten wir vorne scheinbar auch einen ganz guten Job.

Mit dem genannten Vorsprung ging es nach 6 Runden in die zweite Wechselzone. Nun wartete also mein erster schneller 5 km Lauf in diesem Jahr auf mich. Ich hatte nicht allzu große Erwartungen, denn ich war mir meines Trainingsrückstandes bewusst. Schnell sah ich die anderen davon ziehen und schon nach einem guten Kilometer die ersten Athleten aus der zweiten Gruppe an mir vorbei fliegen. Wie befürchtet wurden es recht lange und harte 5 km. Am Ende konnte ich aber alles geben und meine Verletzung verhielt sich recht gnädig.

Über das Ergebnis kann man am Ende diskutieren, aber ich würde es in der aktuellen Situation nicht einfach an einer Platzierung festmachen. Soweit kann und muss ich daher zufrieden sein.

Nächste Woche werde ich bei der Bundesliga in Saarbrücken am Start stehen!