Justus Nieschlag - mein Blog

 

WTS Yokohama

Für das dritte Rennen der World Triathlon Series ging es nach Yokohama. Dort war ich bereits zwei Mal am Start gewesen. Bisher waren die Rennen sehr ernüchternd. Vor zwei Jahren befand ich mich in meiner kurzen Burnout-Phase , ging dennoch an den Start, da es sich um die letzte Chance für eine Olympia-Quali handelte. Wie zu vermuten musste ich das Rennen beim Laufen aufgeben. Ein Jahr später war ich fit, motiviert und in aussichtsreicher Position. Leider bekam ich auf der zweiten Radrunde einen Platten und das Rennen war ebenfalls für mich beendet.

Nach dem Motto: alle guten Dinge sind drei, flog ich erneut nach Japan und es war tatsächlich ein Lichtblick auch wenn die Aussichten im Vorfeld wieder etwas trüb waren. Nach dem Rückschlag auf Bermuda hatte ich mich wieder erholt und war zuversichtlich. Das Schwimmen lief gut, das Feld war extrem eng beieinander und es war ein einziger Kampf über 1,5km. Mit nur 11 Sekunden Rückstand ging ich in die erste Wechselzone und erwischte die erste Radgruppe ohne Probleme. Die Gruppe war recht groß und so war höchste Konzentration auf dem verwinkelten Kurs gefragt. Da ich deutlich bessere Beine als auf Bermuda hatte fiel es mir auch nicht schwer, mich im vorderen Bereich des Feldes aufzuhalten um Stürzen aus dem Weg zu gehen.

Beim Laufen kam aber dann die Ernüchterung. Seit dem Rennen auf Bermuda plagten mich Schmerzen in der Achillessehne. Leider war mein Lauf doch sehr unrund, da ich die Sehne in der ersten und vor allem in der letzten Runde spürte. Und wieder mal wurde  gelehrt: passt nicht alles 100%, gewinnst du auf dem Niveau keinen Blumentopf. Aber auch anderen Athleten und Favoriten erging es nicht besser und so landete Richard Murray schwer enttäuscht nur einen Platz vor mir.

Nun sind einige Wochen Zeit bis zum nächsten Rennen in Leeds bzw. dem Mixed Team Relay in Nottingham am 07.06. Höchste Priorität hat jetzt das Auskurieren der Verletzung. Die nächsten Wochen bis Anfang Juni werde ich im Trainingslager auf Fuerteventura verbringen.

Keep on fighting!

 

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